21.10.06

Adieu Aconitum?



Was bedeutet die Ankunft des Gartenkindes für den Garten?

Die Gärtnerin hegt Pläne für eine Schaukel sondergleichen. Eine der Schaukel ebenbürtige Sandkiste ist sicher auch mit drin. Der Gärtner sieht vorher: die Frage des Standorts will ausgiebig beraten werden.

Wenn es nach der Gärtnerin geht, haben auch alle giftigen Pflanzen für einige Jahre zu weichen.

Kandidat Nummer Eins für die Verbannung ist der Eisenhut, eine Augenweide der letzten Wochen des Gartenjahres. Seine Giftigkeit ist in der Tat bewährter Stoff für Krimis und Legenden. Die Wikipedia berichtet, die alten Griechen verbanden ihn mit dem Geifer des Höllenhundes. In unseren Breiten war er wohl eher als Wolfsgift in Gebrauch. Ziegentod und Würgling sind Namen, die seiner giftigen Natur Rechnung tragen.

Wie aber erklärt sich die Bezeichnung Venuskutsche?
Eine Rococo-Phantasie?

Wie auch immer, nach einem Regenguß gestern brach die Sonne noch einmal durch, und das war dem Gärtner eine Aufnahme wert.

Frage: Bietet Wer dem Eisenhut ein Exil?

1 Kommentar:

Sisah hat gesagt…

Oh wie schade, ich würde dem Eisenhut sofort Asyl gewähren.
Aber wäre nicht zu überlegen, ob das wirklich nötig ist, sich des Eisenhuts zu entledigen? Ich selbst, mein Sohn, sind in Gärten mit giftigen Pflanzen alt und groß geworden. Es ist IMO eine Frage der Aufsicht( im Kleinkindesalter) und der Aufklärung, ob Kinder unbesehen alles in den Mund stopfen, was Ihnen in die Quere kommt.