




Zu den Eigentümlichkeiten der Region gehört - und es gibt Welche, die sehen darin einen ihrer bedeutenden Vorzüge - sie wird von zusehends weniger Menschen bewohnt. Dicht bevölkert war sie nie. Daraus folgt, es fehlt nicht an aufgegebenen Hofstellen und Gärten. Diese zu erforschen kann so spannend wie lohnend sein.
So liegt nicht weit vom Garten entfernt verborgen hinter einer Waldkante eine alte Försterei. Dieser Tage sprach sogar jemand vom ehemaligen "Jagdschloß". Neben knorrigen uralten Eichen, Haselbüschen und vergreisten Weiden zeigen drei Apfelbäume an, dieser Ort war einmal bewohnt und in Kultur. Im Frühjahr finden sich dort unzählige Schneeglöckchen. Im Herbst tragen die Apfelbäume.
Wie hier schon angedeutet: die Gärtnerin schätzt das Gelee aus Äpfeln, der Gärtner spürt einen Hang zur Pomologie. Gestern war es soweit, die Sonne schien und die Äpfel an dem einen der drei Bäume hatten ihre "Genußreife" eben erreicht ...












