14.1.07

Noch mehr Brombeerblätter (...)





Nicht ohne die Betrachtung, daß auch der daraus bereitete Tee schmackhaft ist, ja geradezu heran reicht an den so genannten schwarzen Tee. Der Gärtner bekennt an dieser Stelle: speziell in der kalten Zeit des Jahres würde er arg kümmern, hätte er keine fermentierten Blätter zum Brühen zur Hand oder vielmehr in der Kanne.

Und - wie illustriert - zum Zauber der Brombeere gehört auch, daß es sie in unübersehbar vielen Arten und Unterarten gibt, die überhaupt keine Scheu haben, die Vielfalt und Vielgestaltigkeit untereinander noch weiter zu treiben.

10.1.07

Beständige Brombeere



Brombeeren - schon das Wort berührt den Gärtner angenehm, und ein beim Sammeln verbrachter Tag erscheint ihm alle Male ein Gewinn. Dabei sind es nicht allein die Früchte, die er verehrt, vorzugsweise als Marmelade.

Gleichermaßen wertvoll sind ihm später im Jahr die gefärbten Blätter...

Wenn das übrige Herbstlaub längst entfärbt auf dem Boden liegt oder verkommen ist, finden die Augen Farbenpracht am ehesten noch an der einen oder anderen Brombeerranke.

4.1.07

Nachbar Seeadler



Wer im Sommer vom Garten aus den Himmel absucht, kann mit etwas Glück und für das bloße Auge eben noch sichtbar hoch oben zwei "Bretter" kreisen sehen:
das in unserer Gegend ansässige Seeadlerpaar.

Mit dem Fernglas bewaffnet sind mittig der Bretter - in Wirklichkeit die zur Länge von rund 2 1/2 Metern ausgebreiteten Flügel - auch die Dreiecke aus helleren Schwanzfedern gut zu erkennen.

Wenige Kilometer außerhalb des Gartens braucht es ein Quentchen Extraglück, und der Nachbar Seeadler läßt sich vergleichsweise aus der Nähe betrachten. So zwischen 50 und 100 m kommt man schon heran, dann stellt er die Distanz wieder her. Heute war so ein Tag ...

(Photos von C. Willer)

Zum Jahresbeginn: Ammern


Gärtner und Gartenkind entdecken dieser Tage mit dem Kinderwagen auch solche Wege und Strecken, die zu erfahren die Jahre vorher sich - scheint´s - keine Gelegenheiten hatten bieten wollen (der Kinder- wagen, soviel sei hier verraten, ist das geländetauglichste Modell, das auf dem Markt zu finden war …).

Zu diesen Entdeckungen gehört ein Bach, genauer, das Gelände zu beiden Seiten des Ufers. Gestern haben wir den Bach zum Oberlauf hin in einem Buchenwald verfolgt bis zum Rande einer großen Lichtung. Beim Umrunden bleiben die Augen an einer Waldkante hängen, wo vor allem Schlehen eine lockere Hecke bilden.

Was hängt dort, gelb und rund? Ein Versehen - letzte Äpfel?

Hat ein Spaßvogel statt der Tanne im Garten den Schlehdorn im Dickicht dekoriert?

Das Fernglas gibt die Antwort: fünf bis sechs Dutzend Goldammern …

Zum Jahresende: Wenn der Kauz balzt ...


... dann läßt sich das schon hören -

Zum Jahresende hat sich einer die Doppellinde als Balzplatz gewählt, was die Gärtnerin wie den Gärtner freut. Zumal den Gärtner, weil er sei Jahren nur die Rufe gehört hat, den oder die Rufer jedoch nicht erblicken konnte. Der Kauz von der Linde hat sich sehen lassen, und dazu als das letzte Wildtier im alten Jahr.