16.11.06

Zum Sichentblättern ...








... war es jedenfalls ein idealer Tag!

Aber auch zum Holzhacken. Und die Gärtnerskleinfamilie ist zum Abendrot mit Hunden und Kinderwagen durch den Schloßpark gejuckelt ...

15.11.06

Sommer im November


Unwirklich, aber für morgen sind 20° Celsius in Aussicht gestellt worden ~

Und da es bisher auch kaum nennenswert gefroren hat (weshalb auch noch nicht alle Dahlien ausgegraben wurden) tragen viele Bäume auch noch ihre Blätter. Fast möchte einer behaupten, die Laubfärbung hat ihren Höhepunkt eben erst überschritten ...

Leichte Verwirrung hinsichtlich der Jahreszeiten muß auch den Gestalter der oben zu betrachtenden Postkarte aus sowjetischer Produktion heimgesucht haben, aber was soll´s - als Gruß an einem sommerlichen Novembertag mag sie taugen - und freundlich ist sie alle Male.

10.11.06

Die Nächte werden kalt ...

.


... auch wenn es einem tags für halbe oder ganze Stunden noch recht warm werden kann ~

Wohl denen, die nicht ganz verlassen sind und einen Taschenvorrat oder mehr zur Stärkung zur Hand haben. Gärtnerin und Gärtner (wirklich überhaupt keine Ähnlichkeit mit den dargestellten Pärchen) lassen beinahe allabendlich den Kamin brennen und haben damit begonnen, den Verzehr von Keksen & Co hochzufahren ...

7.11.06

Kraniche (und Gänse)





Unmöglich, in diesen Wochen vor die Tür zu treten, ohne laute Vogelrufe zu hören und Schwärme von bis zu Hunderten von Gänsen und Kranichen in der Luft und auf den Äckern ringsum wahr-
zunehmen. Unsere Gegend hier ist Durchzugsgebiet, Sammel- und sogar Schlafplatz und - wie´s scheint - Schlaraffenland für diese eindrucksvollen Vögel.

Das weckt auch im Gärtner den Nils Holgersson.
Akka von Kebnekaise, Yksi, Kaksi, Kolme, Neljä, Viisi - ich werde Euch nie vergessen - Guten Flug und kommt heil wieder!

Und Ihr Kraniche - Charaktervögel der Region - bleibt nicht zu lange fort ... den ersten von Euch habe ich Mitte März rufen hören im nahen Wald, als noch eine Schneedecke lag.

Wissenswertes und Angaben zum Kranichinformationszentrum nicht weit von hier:

www.kraniche.de

6.11.06

Äpfel in Vorpommern ...




... gibt es natürlich noch viele, die zu erwähnen und zu beschreiben sich lohnt. Als Stellvertreter sei hier zuerst noch ein Quartett gezeigt, das der Gärtner aus zwei Pfarrgärten der Umgebung zusammengetragen hat, Augenweiden allesamt.

Einer dieser Gottesgärten - der Pfarrgarten in Starkow, ein Sehn-
suchtsort und eine Empfehlung des Gärtners zu allen Jahreszeiten - läßt sich auch im Netz besuchen:

http://www.backstein-geist-garten.de/

Dort findet sich unter anderen auch der Pommersche Krummstiel.

"Rother Liebesapfel" und "Calville de Dantzick"




Das sind zwei der alten Bezeichnungen für die Äpfel aus dem verwunschenen Förstergarten. Heute gebräuchlich ist der Sortenname "Danziger Kantapfel". Die Sorte ist seit Jahrhunderten bekannt und weit verbreitet, zumal im Norden.

Die Färbung der Schale beschreibt die Deutsche Pomologie wie folgt: "Grundfarbe grünlich gelb, auf der Sonnenseite, oft auch auf der ganzen Frucht karmoisinroth verwaschen, geflammt und gefleckt. In feuchten Jahren sieht man bei besonnten Früchten fast gar nichts von der Grundfarbe". Feucht war dies Jahr nun wirklich nicht, der Effekt ließ sich eindrucksvoll aber auch am bewußten Baum beobachten.

Das Fleisch wird an selber Stelle so beschrieben: "Weisslich gelb, fein, weich, saftig, von gewürzhaftem, weinsäuerlichem Zuckergeschmacke".

Was den Gärtner dazu verleitet hat, eine größere Charge sorten-
reines Gelée zu bereiten. Der Erfolg möchte es rechtfertigen, hierfür erstmals Etiketten aufzulegen ...